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so ebenfalls keinen Anhaltspunkt zur wirklichen historischen Lage der Ragöser Mühle.
Von den hervorragenden wasserbautech- nischen Leistungen der Zisterzienser kündet noch heute der Nettelgraben.
 
Dieser künstliche Wasserlauf verbindet den Parsteinsee mit dem Weißen See in Brodowin und dem Amtssee in Chorin, bevor er in die Ragöse mündet.
Mit seiner Hilfe wurden zahlreiche Wiesen trockengelegt sowie der Wasserspiegel der Seen reguliert. Beides war für die Wirtschaftsführung der Zisterzienser von großem Nutzen, denn neben der Fischzucht gehörte die Landwirtschaft zu ihren Hauptarbeitsgebieten.

Inwieweit die Mönche, genauer gesagt, die Konversen, ihren Landbesitz selbst bewirtschafteten, ist nicht genau nachvollziehbar. Überwiegend wird das Kloster jedoch für die Bewirtschaftung seiner Flächen und Anlagen Lohnarbeiter herangezogen haben, zum Teil gaben sie das Land auch an Bauern in Pacht.

Aber auch auf die Einrichtung von Eigenwirtschaften, sogenannte Klosterhöfe oder Grangien, gibt es
Hinweise. Bereits bei der Stiftung Mariensees wurden dem Kloster die in der Nähe gelegenen Dörfer Pehlitz und Plawe geschenkt.
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