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denn auch die königliche Familie begreift Chorin als Denkmal von nationaler Bedeutung.
Man darf von nun an in Chorin ohne Genehmigung nichts mehr verbauen. Um 1850 werden Reparaturarbeiten am Dach der Kirche (Schweinestall), Brauhaus und am Abthaus durch Regierungsbaurat Blew kontrolliert.
 
Zahlreiche Baubeweisungs- protokolle liegen vor. Im 19. Jahrhundert waren im Ostflügel anfangs Stallanlagen, später Wohnbereiche. Der Westflügel blieb Wirtschaftsbereich. Das Abthaus wurde durch die Einrichtung der Oberförsterei Verwaltungsgebäude und Wohnbereich.
Seit 1861 wurde Kloster Chorin durch das nun hier ansässige Forstamt verwaltet. Man beginnt mit Beräumungen von Klostergebäuden und Reparaturen. Von 1817-1828 werden aus der Kirche Einbauten entfernt. 1832 entdeckt man bei Schuttabtra- gungen in der Kirche die Grablegen.

Die Kirche wurde mit einem Fußbodenbelag versehen und stand seit 1885 zur Besichtigung offen. Auf vielen alten Postkarten erkennt man den großen Stützpfeiler, der zur Sicherung des Kirchengiebels errichtet wurde: er wurde 1910 beseitigt. In dem Zuge wurde die gesamte Fassade abgetragen und neu aufgemauert.
Die Amtskirche wird im Innenbereich 1833/34 erneuert. Die Ostfassade davor wird nach Schinkelschem Plan neugestaltet. Ende des 19. Jahrhunderts restauriert man den Fürstensaal, entdeckt dabei die Malereireste, man ergänzt Bekrönungen, weiterhin werden Maßwerke ersetzt. Kloster Chorin bekam ein schöneres Gesicht. Auch im Außenbereich wird gestalterisch gearbeitet.

Lenne zeichnet einen Situationsplan, der in Teilen umgesetzt wird. Amtmann Meyer gestaltet sein Wohnumfeld. Reste davon sind heute noch erkennbar. Lenne empfiehlt dem königlichen Oberamtmann Meyer 1833 das Pflanzen von 6 hochstämmigen und 6 niederstämmigen Kirschbäumen, 12 Apfel- und 12 Birnbäumen. Sie wurden wohl im östlichen Garten zum See hin gepflanzt.
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